Einige Worte zur Krise

Seid gegrüßt ihr Lieben,

nach fast 10 Wochen Pause freue ich mich, euch in Zukunft wieder auf dem Bogensportplatz begrüßen zu dürfen. Eine Pause, in der es über vieles nachzudenken sich lohnte, die aber auch mit Ängsten, Sorgen und Hoffnungen gefüllt war.

Ich bin davon überzeugt, dass sich in Zukunft viele Dinge ändern werden, d.h. wir werden uns von manchen Gewohnheiten, Vorstellungen – seien es geistiger oder materieller Art – verabschieden.

Jedoch werden wieder neue Dinge und Vorstellungen entstehen, deren Gestaltung in unseren Händen liegt.

Dieser Virus hat wohl sehr deutlich gezeigt, dass wir eine Welt sind und u.a. auch, wie wertvoll soziale Kontakte sind und dass wir aneinander brauchen. Lasst uns also bei der Bewältigung der zukünftigen Aufgaben gegenseitig helfen.

Für unseren Sport bedeutet dies, dass in Zukunft damit zu rechnen ist, dass Platzsperren häufiger angeordnet werden. Denn – und dass sollte uns allen klar sein – diese Krise wird uns noch viele Monate begleiten.

Es deutet vieles darauf hin, dass regionale “Lockdowns“ unseren Alltag bestimmen werden.

Der Vorstand hat und wird auch in Zukunft Entscheidungen im Spannungsverhältnis – freie Bogensportausübung und Fürsorge – treffen müssen. Dabei wird die Fürsorge sicherlich vorrangig berücksichtigt werden. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die Freiheit des Vorstandes durch übergeordnete Entscheidungsträger ebenfalls begrenzt ist.

Wir sollten jedoch den uns verbleibenden Freiraum durch gegenseitige Rücksichtnahme, Nachsicht und Gelassenheit erhalten. Die Einhaltung der vorgegebenen Regeln ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ein 2. Schritt könnte darin bestehen, den vom Roland in die WhatsApp Gruppe gestellten sinnhaften Text vom 23. April 2020 sich häufiger durchzulesen.

Ein paar Informationen bezüglich des zukünftigen Trainingsbetriebs wird der Vorstand am Sonntag, 10.05.2020, um 14 Uhr auf dem Bogenplatz verkünden.

Ich habe euch vermisst und freue mich auf ein Wiedersehen

Hans-J. Dunio